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Rallye-Trucks siegen mit Allison-Vollautomatik unter härtesten Bedingungen

INDIANAPOLIS, 4. Februar 2020. Die Vorteile von Allison-Vollautomatikgetrieben gegenüber manuellen und automatisierten (automated manual transmissions = AMT) Getrieben wurden im Januar bei zwei der härtesten Motorsportereignisse der Welt eindrucksvoll demonstriert. Fahrzeuge mit Allison-Getrieben dominierten die Top 10-Rangliste in der Truck-Wertung der 12- tägigen Dakar Rallye 2020. Nur zwei Tage später gewann ein mit Allison-Vollautomatik ausgestatteter Scania die Truck-Wertung des 15-tägigen Africa Eco Race.

„In beiden Wettbewerben zeigten die erfolgreichen Teams, welche erheblichen Vorteile ein Vollautomatikgetriebe von Allison bietet“, sagte Sjoerd Vos, Director of Marketing, EMEA, bei Allison Transmission. „Ein Allison-Getriebe macht das Fahren einfacher und sicherer. Beim Gas geben reagiert es genauso, wie der Fahrer will, und es arbeitet auch dann noch zuverlässig, wenn es tagelang extrem schwierigen Pisten und enormer Hitze ausgesetzt ist. Aus diesen Gründen werden die Allison-Getriebe bei Off-Road-Rallyes immer unentbehrlicher.“

Das Africa Eco Race (4. bis 19. Januar) schickte 54 Autos und Trucks (plus Motorräder und sonstige Renn-Spezialfahrzeuge) in die raue, felsige und sandige Wüste im nordwestlichsten Zipfel des afrikanischen Kontinents. Die 6.500 km (4.049 Meilen) lange Rallye startete in der Hafenstadt Tanger und führte durch Marokko, Mauretanien und Senegal. In 12 Etappen und über 4.200 km (2.600 Meilen) wurde auf Zeit gefahren.

Sieger dieses Rennens war ein Scania Torpedo des Qualisport Racing Teams aus Ungarn, das nach 50 Stunden Lenkzeit mit einem Vorsprung von dreieinhalb Stunden als erstes das Ziel erreichte. Der 13-Liter-Motor des Torpedo erreichte mit seinem Allison-Vollautomatikgetriebe der 4000er Serie ein Drehmoment von 4.700 Nm.

„Durch das Allison-Getriebe wurde das Fahren zwischen den Dünen zu einem wahren Vergnügen, da man weder Kupplungspedal noch Kupplungshebel betätigen musste“, sagte der siegreiche Qualisport-Fahrer, Miklós Kovács. „Das bedeutete, dass ich das Lenkrad immer mit beiden Händen halten konnte - ein großer Vorteil bei solch anspruchsvollem Fahren! Außerdem konnte ich mich mit meinem linken Bein in der Kabine abstützen und mir so einen besseren Halt verschaffen. Weil das Getriebe so gut auf die Signale des Gaspedals reagiert, hatten wir immer eine konstante Antriebsleistung und konnten ohne Probleme aus den Dünen heraus beschleunigen. Wir haben nicht ein einziges Mal Zeit verloren, um uns aus tiefem Sand heraus zu graben – das hätte uns auf jeden Fall den Sieg kosten können.“

Die weltweit bekannte Dakar Rallye fand dieses Jahr (5. bis 17. Januar) zum ersten Mal in der Wüste Saudi-Arabiens statt. Start der Rallye war Dschidda am Roten Meer. Von dort verlief die Strecke nach Osten bis zu den Öl- und Gasfeldern der Region Al-Hasa, bevor sie wieder zurück führte und kurz vor der Hauptstadt Riad endete. Die etwa 46 Trucks (sowie Autos, Motorräder, Quads und Renn-Spezialfahrzeuge) sahen sich auf der 7.800 km langen Strecke mit Zeitrennenauf 5.000 km (3.100 Meilen), extremen Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsschwankungen sowie Höhenunterschieden ausgesetzt.

Als die von den Anstrengungen gezeichneten Rallye-Teilnehmer das Ziel erreichten, konnten die Trucks mit Allison-Getriebe die Mehrzahl der Top-Ten-Platzierungen ergattern.

„Wir haben uns bei der Dakar Rallye für Allison-Getriebe entschieden. Dadurch hatten wir einen großen Vorteil im Sand und in den Dünen“, sagte der mehrfache Dakar-Gewinner Gerard de Rooy vom Petronas Team De Rooy Iveco.

Die 4000er Serie von Allison Transmission ist weltweit erhältlich mit kurzer oder langer Übersetzung und mit bis zu sieben Gängen einschließlich zwei Overdrives und zweitem Rückwärtsgang. Optional verfügbar sind eine motorgetriebene Nebenabtriebsvorrichtung (Power Take-Off =PTO) sowie ein integrierter Ausgangswellen-Retarder, der für eine verbesserte Bremswirkung und einen reduzierten Bremsenverschleiß sorgt. Die hochentwickelte elektronische Getriebesteuerung der 5. Generation, die Prognose-Fähigkeiten beinhaltet, sorgt für zusätzlich optimierten Betrieb.